Das „Black Ferk Studio“ erforscht existenzielle und gesellschaftliche Dimensionen komplexer chronischer Krankheiten. Das Studio wurde 2021 von Matthias Mollner und seiner Partnerin Judith Schoßböck († 2024) als Kunst- und Wissenskollektiv gegründet, mit dem Ziel, schwere Multisystemerkrankungen wie ME/CFS* in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und zu diskutieren.
(siehe Black Ferk Manifest)
Das Studio entwickelt neue Bildnarrative zu Krankheit und Behinderung. Ein Ziel in der Auseinandersetzung mit dem Thema ist, Sichtbarkeit, Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und öffentlicher Verdrängung und Bagatellisierung entgegenzuwirken. Mithilfe der künstlerischen Projekte des Studios soll die oft harte Realität der von schweren chronischen Krankheiten betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen besser verstanden werden. Gleichzeitig sollen die besonderen Stärken derjenigen im Fokus stehen, die sich jeden Tag um ein Stück Lebensqualität bemühen.
* Dazu zählen neben oder begleitend zu ME/CFS (ME): MCAS, PoTS, CCI, SFN, Post-COVID-Syndrom, Post-Vac-Syndrom, CSF-Leak, Medikamenten- und Behandlungsschäden.
Tätigkeiten:
- Kunstproduktion.
- Ausstellungen mit Werken des Studios.
- Kuratierung von Ausstellungsprojekten.
- Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Aktivist:innen, NGOs und Allies.
- Präsentationen und Vorträge.
- Aktionen im öffentlichen Raum.
- Aufklärungs- und Weiterbildungsarbeit.
