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Matthias Moll­ners „Black Ferk Stu­dio“ befasst sich mit den exis­ten­ziellen und gesellschaftlichen Dimen­sio­nen kom­plex­er chro­nis­ch­er Krankheit­en. Das Stu­dio wurde 2021 von Matthias Moll­ner und Judith Schoßböck (†) als Kun­st- und Wis­senskollek­tiv gegrün­det, mit dem Ziel, schwere Mul­ti­sys­te­merkrankun­gen wie ME/CFS in der Öffentlichkeit sicht­bar zu machen und zu disku­tieren.
(siehe Black Ferk Man­i­fest)

Das Stu­dio entwick­elt neue Bild­nar­ra­tive zu Krankheit und Behin­derung. Ein Ziel in der Auseinan­der­set­zung mit dem The­ma ist, Sicht­barkeit, Anerken­nung und gesellschaftliche Teil­habe zu ermöglichen und öffentlich­er Ver­drän­gung und Bagatel­lisierung ent­ge­gen­zuwirken. Ähn­lich wie Philoso­phie hat Kun­st die Auf­gabe, einge­fahrene Wege zu hin­ter­fra­gen und durch neue Per­spek­tiv­en die Wirk­lichkeit umfassender zu begreifen. In den kün­st­lerischen Pro­jek­ten des Stu­dios soll die oft harte Real­ität der von schw­eren chro­nis­chen Krankheit­en betrof­fe­nen Men­schen und ihrer Ange­höri­gen bess­er ver­standen wer­den. Gle­ichzeit­ig sollen die beson­deren Stärken der­jeni­gen im Fokus ste­hen, die sich jeden Tag um ein Stück Leben­squal­ität bemühen.

Tätigkeit­en:

  • Kun­st­pro­duk­tion.
  • Ausstel­lun­gen mit Werken des Studios.
  • Kuratierung von Ausstellungsprojekten.
  • Zusam­me­nar­beit mit Künstler:innen, Aktivist:innen, NGOs und Allies.
  • Präsen­ta­tio­nen und Vorträge.
  • Aktio­nen im öffentlichen Raum.
  • Aufk­lärungs- und Weiterbildungsarbeit.

Schlag­wörter Krankheit­en: ME/CFS (ME), MCAS, PoTS, CCI, SFN, Post-COVID-Syn­drom, Post-Vac-Syn­drom, CSF-Leak, Medika­menten- und Behandlungsschäden.

Schlag­wörter all­ge­mein: Kun­st, Mul­ti­sys­te­merkrankung, Behin­derung, Gesellschaft